Sonntag, 15. Januar 2017

Wintermantel Sew Along 2016 Finale der Herzen

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Selbe Stelle, selbe Welle. Herzlich Willkommen zum Finale der Herzen des Wintermantel Sew Alongs 2016. Mein Name ist Chrissy und ich schreibe sonst auf ChrissysNähkästchen. Wie schon im letzten Jahr freue ich mich euch jetzt und hier als Gastbloggerin begrüßen zu dürfen. Bei mir hat es etwas länger gedauert den Mantel zu nähen. Wie lief es bei euch? Gibt es noch mehr Nachzügler? img_4374b
 Ganz furchtbar ehrlich muss ich gestehen, dass ich den Mantel erst nach dem eigentlichen Finale im November nähte. Nun ja, Winter ist ja auch erst im Dezember und da war er fertig.. Genäht habe ich den Mantel beim Wiederholungs-Nähfreundinnen-Wochenende in der Brandenburger Einöde. Einschub: ich kann nur allen Nähbegeisterten empfehlen sich mit anderen zusammenzurotten und ein Nähkränzchen zu bilden und dann auch mal übers Wochenende in irgendeine Einöde zu fahren. Das ist soooo toll! Wer noch auf der Suche nach Gleichgesinnten ist, wird vielleicht auf der Nähnerdkarte fündig. Ich weiß, dass sich darüber schon so manche gefunden haben. img_4335 Der Schnitt vom Gertie Mantel - Butterick 5824 - gefällt mir so gut, dass ich unbedingt noch einen Mantel nach diesem Schnitt brauchte. Dieses Mal aus etwas leichterem einfarbigem Stoff. Der karierte Mantel vom letzten Jahr ist zwar sehr schön, aber auch sehr auffällig und ziemlich winterig. Ein weiterer, aus rotem Feincord, ist auch schon in Planung. Eher fürs Frühjahr und das ist noch laaaange hin. Den Schnitt mag ich vor allem so gerne, weil er beim Laufen so schön schwingt und durch die zwei Knöpfe sehr schnell an- und ausgezogen ist, ausserdem fühle ich mich immer hübsch angezogen. img_4388 Die Knöpfe fanden sich in meiner Knopfkiste, die größtenteils geschenkte Knöpfe enthält. Ich bin immer wieder fasziniert was sich dort so alles findet. Ein Schatz! Wie schon beim ersten Gertiemantel nähte ich auch wieder Paspelknopflöcher. Dieses Mal sind sie auch von innen ganz passabel geworden. Ich habe beim letzten Mal festgestellt, dass die Innenknopflöcher wohl besser etwas größer zu machen sind, weil es dann beim Knöpfen weniger Probleme gibt. Und beim Knöpfe annähen natürlich unbedingt auch an die Gegenknöpfe denken! (Vielen Dank nochmal an Wiebke, die mir welche geschenkt hat, weil ich die natürlich zu Hause vergessen hatte). Mantelknöpfe haben die Eigenart wieder abzureißen, wenn kein Gegenknopf dran ist. Vielleicht liegt es an der Mehrbelastung. Genau weiß ich das auch nicht, aber es hat sich bewährt.
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Abschließend noch ein Bild vom Innenleben, dass auch dieses Mal wieder recht schön geworden ist, sogar noch schöner, weil ich von Stella ganz wunderbare Hilfe beim Futter-an-Ärmelsaum-nähen hatte.

Auch dafür vielen lieben Dank! img_4406.
 Ich freue mich, dass ich jetzt noch einen zweiten Gertiemantel mein Eigen nennen darf und gebe beschwingt jetzt an euch weiter! img_4355b

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Ergebnisse!


Mittwoch, 11. Januar 2017

Lieblingsstück 2016

Hallo, wir begrüßen euch zum ersten MeMadeMittwoch im neuen Jahr wie immer mit dem Motto Lieblingsstück 2016.
Welches Kleidungsstück hat euch im letzten Jahr am meisten begleitet? Welches war etwas ganz besonderes für dich? Gab es ein absolutes Lieblingsteil? Oder gab es eine neue Herausforderung, Inspiration, die für dich im letzten Jahr herausstach. Was es auch immer ist, wir freuen uns es zu sehen.

Wenn ich, Karin, an 2016 denke, so fallen mir viele, tolle, bunte Waxprints ein. Die Waxprintstoffe waren im letzten Jahr meine beste Entdeckung. Ich bin immer noch begeistert von der Vielfalt der Stoffe und den unglaublichen Verarbeitungsmöglichkeiten. Meine liebsten Kleidungsstück aus Waxprint waren meine Maxiröcke, die ich im Sommer ständig getragen habe, und die sich für den Mixwetter-Sommer in Deutschland auch bestens eigneten. Weitere Lieblingsstücke 2016 von mir    findet ihr auf meinem Blog dreikah.






Hallo, ich bin Sybille von dasbürofürschönedinge.
Mein ganz klares Lieblinsstück 2016 ist die TURIA DUNGAREES von Pauline Alice.
Mehr dazu lest ihr in meinem Blogpost






Huch, schon wieder ein Waxirock? Wie bei Karin, ist mein Maxirock aus Waxprint einer meiner Jahrelieblinge. Er war zumindest die größte Überraschung für mich, denn einige Wochen bevor ich ihn nähte, hätte ich noch geschworen, dass mir Waxprints nicht gefallen. Er symbolisiert für mich so viel Weiblichkeit, so viel Lust am Leben, an Farben und am eigenen Körper. Es ist, als wäre er eine Melodie, die ich schon lange im Ohr hatte, leise vor mich hinsummte - jetzt habe ich ihn und kann diese Melodie kraftvoll in die Welt schmettern. Mehr meiner Lieblingswerke findet ihr auf crafteln.de.





Spät entdeckt, aber die Sorell Trousers von Pauline Alice sind für mich ein absoluter Traumschnitt.





Mehr über den Zauber der gefütterten Hosen findet ihr auf meinem Blog "bunte kleider".

Für mich, Lucy (Nahtzugabe) war letztes Jahr neu, dass ich gleich mehrere Schnitte mehrmals nähte - war ich doch bisher eine Einmal-Näherin, weil es doch immer wiederlauter neue, interessante Schnitte gibt, die mich mehr reizen, als etwas Bekanntes zu wiederholen.

Der Blusenschnittt "Pam" von La Maison Victor (wie überhaupt die ganze Zeitschrift) waren dabei für mich die Hits des Jahres. Maison Victor gelingt es irgendwie immer, schlichte Schnitte mit dem gewissen Etwas zu versehen. Während ich bei allen anderen Schluppen- und Schleifenblusenschnitten immer schon vom Ansehen her wusste, dass mir die Schluppe zu groß oder zu klein, der Ausschnitt zu groß oder klein, die Bluse selbst zu sackig oder zu wasauchimmer sein würde, ist "Pam" einfach genau richtig geschnitten. Ich nähte sie drei Mal, und die Version aus Ananas-Viskose ist mir die liebste, denn das Muster ist ungewöhnlich, sommerlich und fröhlich und die Stoffqualität sehr gut.

  
Über "Pam" in der Ananasversion hatte ich auch hier gebloggt, eine andere Version besteht aus Zugvögelstoff.

Mein Nähpensum im Jahr 2016 hat noch nicht die Dimension erreicht wie ich gerne gehabt hätte, da bewunderte ich meine Teamkolleginnen zum Teil sehr für Ihr Tempo.
Aber dafür mag ich irgendwie alle Stücke die ich fertig gestellt habe besonders gut leiden. Da war die Wahl des Lieblingsstückes garnicht so einfach. Am meisten Hach-Gefühl beim Durchscrollen meines Blogs sewing addicted hatte ich bei diesem Kleid, aus eher miesem Stoff mit unkorrekt zusammengesetztem Muster im Oberteil. Ich mag es wirklich gern, es ist halt auch dunkelblau, gell...


Dann wäre da noch das erste der zwei Kleider nach diesem Schnitt. Wenn es eine Häkchenliste für die meisten Komplimente gäbe, bekäme dieses Kleid den ersten Platz. Der Stoff ist anscheinend ein echter Hingucker. Und nicht nur deshalb mag auch ich dieses Kleid besonders gerne.


Vor fast einem Jahr entstand dieser Mantel, der zur Zeit weit mehr zu Ehren kommt als die Nackte-Beine-Kleidchen von oben:


Achtung, geschickte Überleitung...:

Am Sonntag, 15.1. , findet hier das Finale der Herzen vom Wintermantel Sew Along statt. Also schnell noch Fotos machen oder Knöpfe annähen.

Habt Ihr auch Lieblingsstücke aus dem vergangenen Jahr?

Donnerstag, 22. Dezember 2016

WKSA - das Finale

Yvonne und ich begrüßen Euch heute sehr herzlich zum Höhepunkt der gemeinsamen Näherei:
Dem Defilee der schönen Weihnachtsbekleidung


Fertig! Wir haben es gemeinsam geschafft . Wir haben alles gegeben und sehen einfach umwerfend aus.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls ziemlich zufrieden mit meinem Weihnachtskleid. Es hat eine tolle Farbe und ist wegen des Elasthananteils im Stoff sehr bequem.
Der Schnitt liess sich ohne Probleme und größere Anpassungen nähen.
Kann sein, dass ich irgendwann noch einmal die Taillennaht bearbeiten muss . Die Schwere des Rockes hat sich entgegen meiner Befürchtungen zwar nicht negativ auf den Ausschnitt ausgewirkt, aber die Taille ist schon ein wenig nach unten gerutscht.
Durch das Gewicht und die Weite schwingt der Rock nun aber ganz schön.



Das mag ich!
Und endlich einmal habe ich den perfekten Ausschnitt um diese Kette zu tragen:


Angefertigt vor zig Jahren bei einem wunderbaren workshop in Kalifornien.
Zum Schluss noch ein Foto mit eigenartigen Proportionen, aber man kann sehen, dass dieses Kleid auch alltagstauglich ist. Es wird also nicht nur "für gut" im Schrank hängen :)


Bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen Dank Yvonne, hab sehr gern mit Dir diesen SewAlong moderiert!
Und: Ich freue mich sehr, dass sooo viele von Euch mitgenäht haben. Ihr seid klasse!
Habt alle ein schönes, friedliches Weihnachtsfest. Geniesst die kleine Auszeit und Eure tollen Kleider.     
                                                                                                   
Nun Yvonnes Post:
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der man gerne und oft anderen Menschen eine Freude macht. Man kauft Geschenke, packt sie liebevoll ein, plant die Feiertage, backt und kocht. Dabei bleibt man selbst manchmal etwas auf der Strecke. Das Nähen des Weihnachtskleids bedeutete für mich eine kurze Pause von dem Alltag und allen vorweihnachtlichen Verpflichtungen. Zeit, in der ich etwas für mich tue, was mir viel Freude bereitet. Schon seit 2012 gönne ich mir diese kleine Auszeit mitten in dem Weihnachtstrubel, auch wenn dadurch mehr von meiner langen vorweihnachtlichen To-do-Liste unerledigt bleibt. Dafür werde ich jedes Mal mit neuem Kleid belohnt, das einzigartig ist. Ich finde, dass gerade die Vorweihnachtszeit dafür prädestiniert ist, die aus der Mode gekommenen Werte zu zelebrieren.

Es freut mich, dass mein Weihnachtskleid in diesem Jahr ( zwangsläufig ^^ ) so pünktlich fertig ist, wo ich doch sonst meist das Schlusslicht bilde. Es freut mich auch, dass das Kleid besser geworden ist als erwartet - zwischendurch habe ich tatsächlich gezweifelt, ob und wie es gelingt.

Ich bin mit dem Kleid und dem Mieder sehr zufrieden. Das Oberteil, das ich zuerst dazu geplant und genäht habe, gefällt mir ebenfalls sehr gut, unter dem Kleid getragen aber weniger, da es dafür ein bisschen zu dick ist. Auf die Schnelle habe ich mir also einen dünnen Rolli gekauft, der sich unter dem Kleid viel angenehmer trägt.

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Wie gut sich die Sachen in meinen Alltag eingefügt haben - obwohl das nie meine Hauptmotivation beim Nähen der Kleidung ist - berichte ich vielleicht in einem Jahr, jetzt erst mal freue ich mich sehr darauf, sie am Heiligabend zu tragen.

Es hat mir Spaß gemacht, den Sewalong zusammen mit Dodo und dem restlichen MeMadeMittwoch-Team zu gestalten. Toll, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt! Ich danke euch für die vielen Kommentare und wünsche euch friedvolle und entspannte Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein glückliches Neues Jahr!

Jetzt aber Laufsteg frei und Spot On für Eure Kleider, Röcke, Hosen oder was immer Ihr für Euch fürs Fest gemacht habt!


Mittwoch, 21. Dezember 2016

Me Made Mittwoch am 21.12.2016



Herzlich willkommen zum letzten Treffen beim MMM 2016.
Ich bin Claudia und blogge als bunte kleider.

Wie jedes Jahr machen wir eine Weihnachtspause.

Der erste Termin ist dann wieder am 11.Januar 2017, wie immer mit dem Lieblingsstück 2016.

Am 15.Januar gibt es das Finale der Herzen vom Wintermantel- Sewalong.

Und schon morgen am 22.Dezember geht es hier weiter mit dem Finale für die Weihnachtskleidnäherinnen.




Letzte Woche schrieb Wiebke hier über ihre Bevorzugung für Jerseykleider. Mir ist Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit genauso wichtig, wie Wiebke.
Müsste ich mich entscheiden zwischen hässlich und bequem oder atemberaubend schön und unbequem, würde ich bequeme Kleidung wählen.
Aber diese Entscheidung muss ich ja nie treffen, schließlich kann ich als privilegierte Selbernäherin alles haben.
Also zumindest schön und bequem.


Für Kleider verwende ich gerne dehnbare Stoffe, also auch Webstoffe mit Elasthan.
Dieser Stoff ist eine Baumwolle mit Elasthan, ich war gleich ziemlich verknallt in die Farben und das retroangehauchte Muster.
Leider erinnere ich mich nicht mehr, wo ich den Stoff gefunden habe.



Die Woche vor Weihnachten ist in der Buchhandlung sehr kräftezehrend. Ich arbeite nicht nur unglaublich viel, sondern es ist auch ein sehr intensives Arbeiten.
Darum habe ich mein Nähzimmer tiptop aufgeräumt, sondern mir auch ein schönes Kleid für diese Zeit genäht.
Mir war nach hellen Farben, aber trotzdem sollten schwarze Strumpfhosen zu dem Kleid passen.
Meine liebste und kuscheligste Strumpfhose ist nämlich diese schwarze mit Merinowolle.



Der Schnitt ist das Dakota Shawl Collar Dress von Named Clothing.
Der Schnitt ist leider nicht mehr zu kaufen.
Eventuell liegt das an den Problemen, die der Kragen verursacht, wenn er nach Anleitung genäht wird.
Ich mag das Design dieses Kleides aber so gerne, dass ich  mir den Schnitt zu eigen gemacht habe.
Wie viele andere Dakotaliebhaberinnen doppele ich das Vorderteil, dann nervt der zu kleine Beleg nicht rum.
Und auch sonst nähe ich die Basisvariante ohne Taschenklappen und Manschetten.
Den Kragen ändere ich ebenfalls nach Lust und Laune ab.
Hier habe ich ihn ein wenig breiter gemacht und auch den Ausschnitt weiter geschlossen.




Und jetzt ihr:



Sonntag, 18. Dezember 2016

WKSA Teil 4

Guten Morgen liebe Weihnachtskleidnäherinnen!
Und, wie sieht's aus? Fertig? Halb fertig?Auf gutem Weg? Verzweifelt? Ach kommt, noch sind es einige Tage/Abende bis zum Finale, oder bis zum Heiligen Abend.
 Das kriegen wir gewuppt mit der Weihnachtsbekleidung, oder? Yvonne und Dodo drücken jedenfalls weiter die Daumen fürs Gelingen!

Dodos Bericht für heute:
- Fertig. Mit Kleid 1, 2, und 3....
Halt, halt, halt! Fertig, ja. Aber nur ein Kleid.
- Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert....
Beim letzten Treffen schrieb ich, dass mir die Schulterpartie meines Kleides sehr knapp erschien. Und dass ich den Beleg nur mit ganz geringer NZ annähen wollte. Das hat gut geklappt. Es gucken weder irgendwelche Träger vor, noch rutscht das Kleid von der Schulter :)
 Nächster Schritt Ärmel einnähen.
 
 Dank der Hilfsnaht mit den großen Stichen kann man durch ganz leichtes kräuseln ("einhalten" ist der Spezialbegriff) die Rundung der Armkugel gut auf die Weite des Armlochs regulieren.



Von aussen sieht man anschliessend nichts von der leichten Kräuselung.

Als ich den Rock fertig hatte und ihn so in der Hand wog wurde mir schlagartig klar: Der Stoff ist schwer.

 Mein langer und weiter Rock war also sehr schwer. Fast 500 g um genau zu sein.

 Kopfkino: Wenn ich den Rock jetzt annähe, dann zieht der mein Oberteil so runter, dass der Ausschnitt bis zum Bauchnabel geht... Augen zu und durch! Puh, der Ausschnitt blieb an der vorgesehenen Stelle.

Nun der Beleg: Keine Freude bei einem Stoff der toll ist, sich aber wenig bügeln lässt. Super zurückgeschnittene NZ und Festnähen des Belegs auf der NZ waren meine nähtechnischen Retter.
RV wäre theoretisch nicht nötig gewesen. Ich konnte auch so ins Kleid schlüpfen. Aber ich las neulich bei einer von Euch ( sorry, dass ich nicht mehr erinnere wo, es sind einfach so viele Weihnachtskleidnäherinnen), dass ein "richtiges" Kleid auch einen RV braucht. Hab ich mir zu Herzen genommen.

Dann zum Schluss der Saum: Ich habe lange überlegt. Bei einem schmalen Rock wäre bei meinem Stoff ein schöner breiter Saum kein Problem. Aber weite runde Rocksäume müssen schmal gesäumt werden. Normalerweise mache ich das nach einer tollen Anleitung von Colette. Aber ich hab auch schon Säume gehabt, die dann unschön abstanden.Das hab ich bei diesem Kleid auch befürchtet, weil der Stoff "springt". Säumen mit Schrägband finde ich bei sommerlichen Baumwollröcken fantastisch, aber beim Weihnachtskleid hätte ich das völlig daneben gefunden.
 Weil ich zudem auch keine von aussen sichtbare Naht am Saum haben wollte hab ich schliesslich mit einer Methode aus "Nähschlampe" und "Fleissigem Lieschen" gesäumt:

Versäubert mit der Ovi und dann per Hand mit Hexenstich angenäht. Ob das korrekt ist, oder ob "Pingel Inge" wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde weiss ich nicht, aber der Saum ist von aussen unsichtbar, steht nicht ab und wellt sich nicht. Damit bin ich zufrieden.
Ich leg jetzt schonmal mein persönliches Geschenk für mich parat...


Yvonne, wie sieht's bei Dir aus?

Heute treffen wir uns zum vorletzten Mal um von den Fortschritten beim Nähen des Weihnachtskleides zu berichten. 
Ich, Yvonne, habe zwar erst letzten Freitag die Wohnung ein wenig festlicher dekoriert und für Weihnachten ist noch so gut wie nichts erledigt aber mein Weihnachtskleid ist fast fertig. Puh!

Ich wurde zwischendurch schon leicht panisch. Die Zeit war knapp, mein in Anlehnung an den Burdaschnitt 11/2011#123 selbst entwickeltes Oberteil aus dem Probestoff genäht, passte mir nur mittelmäßig und das Oberteil des Burdaschnitts 1/2013#107, das ich tatsächlich auch noch aus einem Probestoff genäht habe, passte mir zwar ganz gut, war aber nicht das, was ich eigentlich wollte. Ich war ratlos. Ich musste mich entscheiden zwischen einem Schnitt der mir gut gefiel, der aber durchaus in die Hose gehen könnte und einem gut passendem Kompromiss. Mit Zuspruch von lila und gelb - herzlichen Dank dafür! - habe ich mich für die riskante Variante entschieden und hatte Glück. Der Stoff mit seiner Festigkeit und Elastizität war perfekt für denn gewählten Schnitt und die Falten im Oberteil sind sehr schön geworden. Das Rockteil - nachdem in allen Kommentaren einstimmig für den weiten Rock gevotet wurde, was sich auch mit meiner Präferenz deckte - basiert auf dem Rock Pippa aus der französischen Ausgabe von La Maison Victor (Édition 4 / Hiver 2014). Leider erinnere ich mich nicht mehr, ob es auch eine deutsche Ausgabe von dem Heft gab. Den Rock wollte ich sowieso gerne nähen - habe sogar schon Stoff dafür - es war also für mich eine gute Gelegenheit den Schnitt schon mal zu testen. Für das Kleid musste ich ihn ein wenig verändern, damit er besser mit dem Oberteil zusammenpasst, aber im Frühling wird er als Rock dann unverändert genäht.

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Der Zuschnitt hat Stunden gedauert und war der aufwendigste Teil des Kleidnähens. Ich hatte zwei Meter von dem Stoff, was erstmal für ein ärmelloses Kleid nicht wenig erscheinen mag, aber bei der Größe des Musters ist der Stoffverbrauch auf jeden Fall größer und es war gar nicht so einfach die Blumen auf dem Kleid schön zu platzieren. Das Nähen an sich lief glatt. Eine kleine Hürde war noch das Erstellen des Futterschnittmusters für das Oberteil, da ich vor allem im Rücken in dem Futter keine Falten haben wollte. Das Ergebnis ist besser als erwartet und ich bin mit dem Kleid sehr zufrieden.

Nicht nur das Kleid ist fertig auch die zwei andern Sachen, die ich nähen wollte, sind schon sehr weit fortgeschritten. Für das Strickoberteil habe ich den Paola Turtleneck Tee Schnitt von Named genommen. Das Oberteil ist so gut wie fertig. Da es durchscheinend ist, überlege ich noch welche Art von Bund und Ärmelbündchen am besten wären. Ich muss auch sagen, dass jetzt, wo ich es zusammen mit dem Kleid anprobieren konnte, ist mir das Oberteil ein bisschen zu dick. Am liebsten würde ich unter dem Kleid ein ganz dünnes und eng anliegendes Wolloberteil tragen. Mal schauen, ob die Zeit für eine andere Lösung noch reicht.


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Das Jeansmieder braucht noch ein paar Nähte bevor es ganz fertig ist. Ich habe den Burdaschnitt 1/2014#113A als Grundlage für das Mieder genommen und aus dem Korsageschnitt einen breiten Miedergürtel entwickelt. Das Mieder ist aus einer alten Jeans genäht. So gut es ging habe ich versucht die Nähte der Hose zu behalten.

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Jetzt hoffe ich nur, dass ich heute im Laufe des Tages mit den letzten Nähten fertig werde und dass Petrus es mit uns gut meint und uns Anfang der Woche ein paar Sonnenstrahlen schickt. Sonst weiß ich nicht, wie ich mein Schwarz in Schwarz Outfit am Donnerstag beim Finale zeigen werde.

Und nun sind wir mega gespannt wie es bei Euch so gelaufen ist!